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Widar McMullenstein
Stats
Kategorie Eigenschaft Rasse human Klasse Assassin Rogue Alter 47 Größe Ich schwöre, ich bin kein Zwerg
Report: McMullensteins meisterhafte Meuchelmorde, Archivauszug
Der Silberschmied
- Auftraggeber: Argus Argentum
- Ziel: Franziskus Germanicus - Der Silberschmied
Ein Auftrag stellte Widar vor besondere moralische Schwierigkeiten:
Ein Silbermanufakteur aus Valexien beschäftigte ihn, den Silberschmied Franziskus Germanicus zu töten -
ein langjähriger Geschäftspartner Widars, aber Konkurrent des Auftragstellendens.
Nach umsichtiger Überlegung nahm er den Auftrag an. Der Silberschmied sollte in kochendes Silber geworfen
und zum Auftraggeber gebracht werden, doch in einem Anfall von Menschlichkeit vergiftete Widar Germanicus davor.
Nach getaner Arbeit erstach er dann seinen Auftraggeber - aus Rache an seinem Freund.
Händlerkönig von Matan
- Auftraggeber: Vainam von Ibahad
- Abul Nunqul - Händlerkönig von Matan
Einst sollte Widar den Händlerkönig von Matan erledigen - ein besonders schwieriges Ziel, denn der Mann residierte in einer wahren Festung von Herrenhaus, umgeben von aufmerksamen Wachen.
Einziger Anhaltspunkt waren die exzess-haften Fressgelage, die der Händler hielt. Durch seine Vergangenheit als Metzgerlehrling konnte sich Widar eine Stelle
beim Caterer verschaffen und erlangte Zugang zum Mahl. Unwissend, was der Händlerkönig essen würde, vergiftete Widar sämtliches Fleisch - die Hälfte der Gäste wurden dahingerafft.
Unglücklicherweise war auch der adelige Auftraggeber dabei, der ohne Widars Wissen das Mahl seines Feindes attendierte.
Immerhin hatte er schon die Bezahlung des Caterers erhalten und konnte so gerade noch die Kosten des Gifts ausgleichen.
Einsiedler am Bach der Weißen Agonie
- Auftraggeber: Goldeneye-Jack, Nellie “Stern des Nordens”, Smintheus Swingertooth, Fernedunb Schadugate, Terrie Veer
- Ziel: Scroobert McDuncin - Der Einsiedler am Bach der weißen Agonie
Noch in seiner Heimat im Norden war Widar als erstklassiger Meuchelmörder bekannt, noch bevor er seine professionelle Karriere als Geschäftsmann begann.
Schon damals bekam er einzelne Aufträge - wie etwa das Ziel des Einsiedlers am Bach der weißen Agonie.
Er war ein goldschürfender Aarakocra und wohl auf eine reiche Ader gestoßen - und damit auch auf Feinde.
Gleich drei Männer kamen voneinader unabhängig auf ihn zu, er solle den alten Kauz erledigen.
Nachdem er zwei Wochen gewartet hatte und zwei weitere Auftraggeber bekam, suchte er den Alten auf.
Bei seinem Eintreffen musste er aber feststellen, dass der Mann bereits tot war. Da die Auftraggeber einen Beweis forderten, teilte er den Körper in fünf Stücke - eines für jeden von ihnen. Bevor er ging, versuchte er, die Gunst der Stunde zu nutzen und im reichen Claim Gold zu schürfen.
Doch er war ein miserabler Schürfer und die Ausbeute fiel karg aus. Von da an beschloss er, sein Geld als Geschäftsmann zu verdienen, statt es dem Glück zu überlassen.
Der magische Doppelgänger
Vermutlich der bedeutendste Auftrag für Widar war der, der ihm seine magische Operationsbasis - das „McMullenstein Magical Manor“- einbringen sollte.
Nicht lang nach den Ereignissen um den Piratenkönig in Toruna reiste Widar gen Osten – nach Valexien, der Hauptstadt des Reiches Vala. Eine reiche Stadt, die lukrative Geschäfte versprach.
In der Tat bewies sich die Reise als erfolgreich. Auf dem Weg nach Vala ließen sich einige simple Kopfgeldaufträge erfüllen und aus einer glücklichen Fügung war eines seiner Ziele ein reisender Bandit, der ihn gegen ein Entgelt mit nach Valexien nahm (den Rest kann sich der geneigte Leser sicher ausmalen).
In Valexien jedenfalls begab sich folgendes:
Als Widar in den üblichen Kreisen verkehrend seine Dienste anbot, sprach ihn ein hektisch wirkender alter Mann an. Seine Kleider waren dreckig und alt, doch war seine Haut von einer typischen Bleiche, die man von Adeligen kannte. \par
Noch ungewöhnlicher als ein solches Gesicht in solch einer Stube war der Auftrag, den er Widar anbot: Ziel war eine Doppelgänger-Kreatur, die den Platz des Alten eingenommen hatte: Dieser war ein Zauberer, der im magischen Zirkel Valexiens wohl großen Einfluss hatte, doch von dem Doppelgänger ersetzt worden war. Wichtig war, diskret vorzugehen, damit der Zauberer seinen alten Platz ohne großes Aufsehen wieder einnehmen konnte. Trotzdem dürfe er sein Ziel nicht aus dem Auge verlieren, um die Erfüllung des Auftrags sicherzustellen.
Widar hatte sein eigenes Ethos, doch konventionell moralische Aufträge erfüllten ihn mit einer besonderen Befriedigung, also nahm er den Auftrag an. Hinzu kam ein beträchtlicher Vorschuss.
Nachdem der Alte rasch verschwunden war, machte sich Widar an die Arbeit: Er fand heraus, dass sein Ziel – der falsche Magier Evingo Primigenios – sich nur selten ohne Wachen abgab – Ausnahme bildeten seine Besuche zu örtlichen Kliniken und Waisenhäusern – Tätigkeiten, die der echte Primigenios selbst unternommen hatte und die seine Kopie nun wohl fortsetzte, um den Schein zu wahren.
Der Tag des Anschlags: Widar hatte den Magier bis zu einer öffentlichen Veranstaltung im Zentrum Valexiens verfolgt. Eine gehobene Gesellschaft, unter der er einige hochrangige Adelige erkannte. Am Rande einer behelfsmäßigen Barrikade hatte sich eine Gruppe gewöhnlicher Bürger versammelt. Aus dem internen Veranstaltungsplan wusste Widar, dass die Adeligen und Magier hier vorbeikommen würden, um das gemeine Volk zu begrüßen.
Seine Nachforschungen waren korrekt: Der falsche Magier begrüßte die Menge und schüttelte eifrig Hände – auch die Widars, der sich einen guten Platz am Rand der Menge hatte sichern können. Auf seine Handschuhe hatte er eine giftige, aber kaum spürbare Tinktur gegeben. Der Doppelgänger würde sich in einigen Minuten mit einem Unwohlsein entschuldigen, sich zu Bette legen und dort unauffällig verenden. Dann könnte der wahre Primigenios wieder seinen alten Platz einnehmen.
Als er dem Alten nachsah, fiel Widar eine verdächtige Gestalt auf, die sich in der Menge in Richtung seines Ziels vorschob. Bei genauerem Hinblicken erkannte Widar darin ein Mitglied der Assassinengilde aus Kaltenbingen, das sich in dem Gewand eines Händlers tarnte. Hatte der alte Zauberer zwei Attentäter geschickt?
Der Doppelgänger war nun bei seinem früheren Kollegen angelangt. Zu Widars Verwundern wendete sich der Meuchler ihm aber nicht zu und bot stattdessen dem Mann hinter Primigenios Esswaren aus von seiner umgehängten Bahre an, die dieser mit einem falschen Lächeln annahm.
Beunruhigt näherte sich Widar dem Mann, um die unvorhergesehenen Umstände zu begreifen. Aus dem Augenwinkel sah er ein Messer aufblitzen, wirbelte herum – doch es hatte nicht ihm gegolten. Seinem früheren Kollegen steckte ein gezacktes Messer im Rücken. „Der Zwerg! Er hat ihn ermordet!“ Der Schrei kam von einer unauffälligen Gestalt aus der Menge, die sich nun rasch entfernte. Der Mörder wollte ihm den falschen Mord anhängen.
Er musste schnell handeln. In der Menge begann sich eine Panik auszubreiten. Eine Gruppe Wachen bahnte sich ihren Weg durch die Menge, einige wohl, um die Adeligen zu schützen, andere in seine Richtung. Ohne weiter nachzudenken, rannte er dem Mörder hinterher, stieß Leute aus dem Weg und bückte sich unter großen Beinen. Der Assassine lief schneller Schritte, doch ließ Widar ihn nicht aus den Augen. Sein Ziel brach durch das Ende der Menge, er hatte Sichtfeld -Schuss- der Mann fiel zu Boden, an der Seite blutend, er hatte nur noch zu ihm aufzuschließen…Doch kaum hatte Widar Sichtkontakt verloren, war der Mann verschwunden.
Eine Spur Blut führte zurück in die Menge, doch er konnte nicht zurückkehren. Eine Gruppe Wachen kam angerannt.
Widar rannte weiter. Hinter einer Hausecke tarnte er sich unter einer Gruppe Bettler und konnte zwei Wachen ausschalten. Er warf einige Münzen auf die Straße, um die sich prompt eine Horde Armer tummelte und stieg über einen niedrigen Schuppen auf die Häuserdächer, um die Wachen zu erschießen.
Von hier oben konnte er die Messe sehen. Unter den Zuschauern war eine beträchtliche Massenpanik ausgebrochen und die Wachen versuchten mit allen Kräften, sie von der Elite fernzuhalten. Sie merkten nicht, dass einer der Wachen einen Adeligen wegzerrte und sich ein anderer schmerzerfüllt am Boden wand. Mit raschen Blicken suchte Widar nach dem Doppelgänger. Er fand ihn unter einem Pavillon etwas abseits, eigenartige Bewegungen mit den Händen vollführend. Das war unerwartet. Das Gift sollte längst gewirkt haben – waren das magische Formeln, die der Doppelgänger aufsprach? Soweit Widar wusste, konnten die Kreaturen nur das Aussehen einer Person annehmen, nicht die Fähigkeiten.
Trotz der Wachen im Rücken wusste Widar, dass er wieder zurückmusste. Er stand zu seinem Wort und ließ keinen seiner Todgeweihten verschont.
Über eine Wäscheleine gelangte er nach unten, wo er sich das Schild einer toten Wache schnappte und sich damit den Weg durch die Masse bahnte. Die Barrikade am Rand der Messe war inzwischen gefallen, doch er sah noch immer den Doppelgänger unter dem Pavillon, vor sich hin murmelnd.
Sein Pfeil traf den falschen Zauberer knapp unter Brust und unterbrach seine Murmelei. Der Alte war unbewaffnet, es würde ein einfacher Kampf. Er legte einen zweiten Pfeil ein, als plötzlich ein grüner Blitz aus dem Finger des Doppelgängers herausschoss. Knapp nur verfehlte er Widar, doch der Strahl traf seinen Bogen, der ihn grünen Flammen aufging, und warf ihn zu Boden. Ohne Bogen blieben Widar nur seine Messer. Er konnte seinen Gegner eine rote Flamme in seiner Hand beschwören sehen -doch dann zuckte er zusammen. Ein gezacktes Messer, ganz wie das, dass seinen Kollegen getötet hatte, fuhr durch den Körper des Mannes, der zusammensackte. Hinter ihm stand der Mörder, den er vorhin verfolgt hatte, mit einer großen Wunde an der Seite, doch lebendig. Widar griff nach seinen Messern, doch der Assassine nickte ihm nur zu und verschwand mit der Leiche auf der Schulter in den Schatten.
Verständnis konnte warten, denn er hörte wieder die Rufe der Wachen, also entfernte auch Widar sich rasch von der Szene des Mordes, verwirrt über die Geschehnisse, doch froh, dass der Auftrag erledigt war.
Am nächsten Tag traf er den alten Mann am verabredeten Ort. Anstatt in der Unterwelt stand er bei hellem Tageslicht direkt am Stadttor, als Primigenios eintraf. Der Mann war in gute Kleidung gehüllt und von einer Gruppe Wachen begleitet, was Widar zutiefst unangenehm war. Aber keine der Wachen erkannte ihn, als der Magier das Wort an ihn richtete. „Mir ist bewusst, dass Ihr etwas verwirrt seid, doch seit gewiss, dass ihr Eure Bezahlung erhalten sollt. In diesem Umschlag befinden sich die Position und der Zugang zu einem magischen Anwesen im Tiroler Wäldchen. Ich habe keine Verwendung mehr für sie.“ Mit gesenkter Stimme fügte er hinzu: „Seht es als Anreiz, über den gestrigen Tag kein Wort zu verlieren. Und wer weiß – vielleicht brauchen wir Eure Dienste noch einmal.“ Als er den Umschlag annahm, erkannte Widar einen Verband an der Seite des Magiers, der eine große Wunde bedeckte. Mit Misstrauen schaute er den Alten an, griff dann aber nach dem Umschlag. Es war nicht an ihm, seine Auftraggeber zu hinterfragen.
Als er sich auf den Weg zum Wald machte, hörte er einige Händler über die Ereignisse des gestrigen Tages reden. Bei der Massenpanik sei angeblich ein Adeliger zertrampelt worden, nur um am nächsten Tag an die Öffentlichkeit zu treten und alles zu bestreiten. Einen Richter habe der Händler selbst tot am Boden liegen, aber heute wieder auf dem Markt spazieren sehen.
Mit einem unsicheren Gefühl ging Widar weiter zum Wald und fand dort tatsächlich ein Portal vor, das ihn zu seiner zukünftigen Basis brachte, dem „McMullenstein Magical Manor“.
Nach einiger Zeit zwangen ihn unklare Umstände dazu, sich auf eine lange und turbulente Reise zu begeben, um wieder Zutritt dazu erlangen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Trivia
- Widars Charakter wurde vor allen anderen in der Party erstellt, einschließlich Katan. Das ist ein Fakt.
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https://docs.google.com/spreadsheets/d/1QXci8QV3tOAPwyhrUZytCwnBWyG_UY-WexJQvAZL2XQ/edit?gid=0#gid=0
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