Voller Elan bricht die Gruppe in den Gipfeln ihres stämmigen Baumwächters zum Kampf auf. Nun steht nur noch Agaricus zwischen ihnen und der Freiheit, den Wald zu verlassen. Auf dem Weg stößt Eschrich auf ein grausames Bild: Zwei Baumhirten, seine Familie, gefällt mit Gewalt, liegen im Laub des Waldbodens. Bestürzt prescht er weiter voran, vom Ruf der Rache bestärkt.
Bald öffnet sich das Dickicht und gibt den Blick auf ein Schlachtfeld frei: Baumhirten im existenziellen Kampf gegen die eigene Sippe, verdorben durch die verruchten Zauber des Agaricus. Hier trennen sich unsere Helden von Eschrich, jeder seine Aufgabe klar vor sich.
Agaricus finden sie in knapper Nähe auf einer Lichtung, die von einem riesigen Baum in ihrer Mitte gezeichnet ist. Im Halbkreis darum stehen sich die Druiden des Waldes versammelt, trancehaft Verse rezitierend.
Ein dunkles Ritual ist im Gange und es bleibt nicht viel Zeit , es zu stoppen.
Der Kampf gegen diesen Gegner stellt sich verlustreicher als irgendein vorheriger heraus: Schauderhafte Sporenzombies zerfleischen, schreckliche Machtworte ertönen tödlich und schließlich ereilt neben Héctor und Tjarda auch Katan das Schicksal der Desintegration, dem er einst so knapp entronnen war.
Und doch, mit vereinter, letzter Kraft bringen die Gefährten den gefährlichen Gegenspieler zu Fall – ein pyrrhischer Sieg.
Der Druide sackt in sich zusammen. Besiegt, aber nicht beseitigt liegt er am Boden und zuckt. Die dunkle Macht, mit der sich der Magus eingelassen hat, winselt in seinem Körper.
Ein Knistern liegt in der Luft, eine angespannte Leere der Stille vor dem Sturm.
Dann erhebt sich eine mächtige Windhose und daraus steigt eine bekannte Gestalt empor. Der Eber Socrufa ragt über die vereinzelten Überreste unserer Gefährten.
Der Naturgeist ist zornig, doch attackiert nicht unverzüglich. Er erklärt sich als den Hüter der Herzen des Berges, die von den Gefährten gestohlen worden waren.
Aufrichtig entschuldigen sich die Krieger(schließlich ist Katan der Übelgänger, nicht sie selbst)
Socrufa scheint überzeugt und, wohl als Zeichen der Versöhnung, nutzt er seine Macht, den gefallenen Héctor wiederzubeleben: Allein er kann den bösen Geist aus Agaricus vertreiben, bevor weiteres Unheil geschieht.
Der Sohn des Herelats weiß, was zu tun ist – Ein Exorzismus höchster Güte, doch er ist vorbereitet. In Mangel einer Kette rammt Widar kurzerhand zwei Messer in die Hände des Besessenen.
So beginnt Hector: Er öffnet sein Buch und spricht die Verse, die des Druiden Körper reinigen und das dämonische Wesen vertreiben sollen. Eine dunkle Stimme heult und jault aus dem Gekreuzigten, droht von Unheil, von fallenden Göttern und dem Sterben des Lichts.