Hauptstatt der östlichen Lande. Errichtet auf dem Rücken des Ahn’ Khalir, einer der vier großen Wächter.
Stadtbild - Besondere Merkmale
Die Stadt ist hauptsächlich aus zwei Rohstoffen erbaut. Der alte Teil der Stadt, rund um die Säulen Kathedrale, wurde aus Sandstein errichtet. Je weiter man an den Rand der Stadt gelangt, desto mehr sind die Häuser aus Lehm erbaut - die Reichen der Stadt bauen ihre Anwesen natürlich immer noch, als Symbol des Prestiges, aus Sandstein. Die Häuser sind in der Regel durch mehrere Familien bewohnt. Sie bestehen aus verschiedenen Wohnungen, denen ein Innenhof als gemeinsamer Raum dient. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Wohnungen im ersten Stock nur durch extra Treppen an der Hauswand zu erreichen sind.
Die Säulen Kathedrale
Die Säulen-Kathedrale, das Herz der Stadt, ist ein prachtvolles Gebäude, dessen Dächer nur von Säulen getragen werden. Auch die Türme bestehen rein aus Säulen. Die Kathedrale ist dadurch von allen Seiten zugänglich. Für Kleriker und Paladine ist es ein brauch in Regelmäßigen Abständen in dem Kopf der Türme für mehrere Tage zu verharren. Viele der Paladine schwören hier ihren Schwur. Es heißt hoch oben, eingehüllt in dem Wind, habe das Weltliche weniger Einfluss auf das Gemüt.
In der Kathedrale wird eine der Tochterflamme der heiligen Mutterflamme Srῑ Jiva - द्योतनशील जीवनम् - am leben erhalten. Diese Flamme wurde durch eine der Urflammen erweckt und seither von den Priestern gepflegt.
Das Reichenviertel liegt weit oben auf dem Hügel der Stadt und schmiegt sich, in Halbmondform, an die Kathedrale an.
Stupa Zisterne
Eine Reihe an Stupas (große Halbkugel), die zum Sammeln und zur Erzeugung von Wasser dienen. Die Zisterne ist im vorderen Bereich der Stadt angelegt worden, wo auch das Industriegebiet mit den Hochöfen liegt.
Die Stupas sind mit einem Netz aus Zink bedeckt welches mithilfe von magischen Steinen gekühlt wird. Durch das kühle Metallnetz wird das Wasser der Luft kondensiert und am Fuß in Becken aufgefangen, diese Becken dienen auch als Auffangbecken für natürlichen Regen.
Im inneren der Stupas sind Wasser-Elementals gebunden, die als Quellbrunnen der Stadt dienen | diese Information ist öffentlich zugänglich, man muss sich aber mal damit auseinander gesetzt haben um das zu wissen. Das gesamte Wasser wird unterirdisch gesammelt und aufgereinigt, sodass es zwei mal am Tag über das Aquädukt an das Volk verteilt werden kann.
Um das Wasser in das Aquädukt zu fördern, werden Schöpfräder - Nā’urā genannt - verwendet. Ochsen und Kamele werden an ein Laufrad gebunden, welches das Wasserrad in Bewegung setzt. Das Wasser wird zweimal Täglich in das Aquädukt gefördert, Morgens beim Morgengrauen und gegen Nachmittag. Der Tag in der Stadt wird durch diesen beiden Zeiten in das erste und zweite Wasser unterteilt. Reiche haben eigene Wassertanks auf ihren Häusern und somit den ganzen Tag Zugang zu fließend Wasser. Der Rest holt sich seinen Tagesbedarf an den Gemeindehäusern.
Terrassen - Das Arbeiterviertel
Am Nacken, nahe der Zisterne, sind die Felder der Stadt gelegen. Diese werden durch die Stupa-Zisterne, über das Aquädukt, bewässert - überschüssiges Wasser unten am Fuße aufgefangen und in die Zisterne zurückgeführt. Das Wasser wird in der Mitte der Felder in Kanälen geleitet, von denen, bei Bedarf, das in die betreffende Region umgeleitet werden kann. In jenen Kanälen sind weitere Wasserräder angebracht, die Aufzüge, im ähnlichen Prinzip wie ein pater noster, antreiben, durch die es möglich ist schwere Werkzeuge zwischen den einzelnen Terrassen zu bewegen.
Gewächshäuser
Ebenfalls in Stupa-Zisternen Peripherie. Hier werden, in großen Glashalbkuglen, Früchte, Gemüse und Kräuter herangezogen. Mit magischen Steinen kann das Klima in den Kuppeln gesteuert werden.
Industrie
Direkt an der Stupa-Zisterne liegen die Hochöfen und weitere Industrie, in der schwere Arbeit verrichtet werden muss. Vor allem die Metallindustrie nutzt in ihren hohen Fachwerkshäusern den Fluß des Wassers als Antrieb für Hebe- und Hiebmaschinen. Auf die Nutzung von Ochsen wird trotzdem nicht vertichtet. Die Wasserkraft kommt nur bei besonders schweren Arbeiten zum Einsatz. Die Ochsen leisten “kleinere” Arbeiten.
Arbeiter ziehen häufig in die Nähe ihres Arbeitsplatzes, bzw. bauen ihre Werkstädten in der Nähe der primären Verarbeitung: In den Hochöfen wird das Eisenerz eingeschmolzen und zu Stahl verarbeitet, die Schmieden, die das Stahl weiterverarbeiten, sind natürlich in deren Nähe.
Das Leben in der Stadt
Abendleben
Tavernen, ein Ort von Trunk. In Vishar hauptsächlich in den Arbeitervierteln verbreitet - die Oberschicht trifft sich zum sozialen Austausch in der Terme. Die Tavernen sind Orte zum Entspannen, Lästern und die der Gerüchte. Viele Männer, vor allem in den Stahlwerken, müssen über das zweite Wasser hinaus arbeiten, wodurch dieser soziale Austausch entfällt.
In der Regel wird Dattelwein getrunken; edler und deutlich unüblicher unter dem Volk ist Bier.
Handel
Die kleinen Städte, die nomadischen Stämme, haben durch kulturelle Unterschiede und Lebensweisen Zugang zu Güter, die in Vishar nicht erreichbar sind. Durch die Jagt oder der Ziegenhaltung zum Beispiel. Diese passen ihre Routen an die des Ahn’ Khalir an. Die Route Vishars wird Regelmäßig mittels Sending Stones an autorisierte Städte und Dörfer und die Grenzwacht weitergeleitet.
Die Händler können ihr Gut gegen Zoll in der Stadt auf den Märkten zum Verkauf anbieten. Der bekannteste und größte ist der an der Säulen Kathedrale.